Die Stadt der Zukunft Wie aus Problemen Chancen werden

Von Manuel Franz



 
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Name: Manuel Franz
Geburtsdatum: 24.09.1978
Geburtsort: Rotenburg/Fulda

Abschluss

Fachhochschulreife (Schwerpunkt BWL)

Auszeichnungen

SRL-Studierendenpreis 2007
Auszeichnung der Hochschule Nürtingen für besondere Leistungen im Fach Planung/Entwerfen

Aktuelle Tätigkeit

Architekturstudent (Anfertigung der Diplomarbeit), Nürtingen

Meine erste Berührung mit dem Fachgebiet war eine Ausstellung zum Projekt „Stuttgart 21“.
Was mich antreibt, ist der Wunsch nach einem erfüllten Leben mit meiner „kommenden“ Familie.
Mein größter Alltagswiderstand ist das kleinkarierte Denken vieler Mitmenschen.
Hoffnung macht mir, dass in den USA nach der zweiten Amtsperiode Schluss ist.
Ich bin stolz auf meine Freundin, meine große Familie, gute Leistungen.
Als ich klein war, wollte ich sein wie Lee Majors (in „Ein Colt für alle Fälle“).

Die Stadt der Zukunft Wie aus Problemen Chancen werden

Die häufigste Reaktion auf meine Worte „Ich studiere Stadtplanung“ ist verständnisloses Schulterzucken. Bevor ich mit diesem Studium begann, ging es mir kaum anders und auch jetzt, vier Jahre später, erschließt sich mir diese Tätigkeit nicht in vollem Umfang. Nur zu sagen, Stadtplaner legen fest, wo ein Architekt welches Haus bauen darf, erklärt zwar Einiges, zeigt aber nicht ansatzweise die Vielschichtigkeit dieser Fachrichtung auf, die neben Entwurf, Planung, Baukonstruktion, Architektur, Straßen- und Wegebau auch Marketing, Betriebswirtschaft, Soziologie und viele andere Themenbereiche in sich vereint.

Eines meiner Projekte gegen Ende meines Studiums beispielsweise befasste sich mit der Neugestaltung des „Hinteren Hafens“ in Friedrichshafen. Aus dem, was heute noch als Werft- und Parkfläche genutzt wird, soll ein Quartier entstehen, das gehobenen Ansprüchen und verschiedensten Nutzungen, wie Wohnen, Arbeiten und Einkaufen, gerecht wird. Es ist gängige Praxis, dass die Stadtverwaltungen Studenten für erste Entwürfe heranziehen, da diese oft unvoreingenommen sind und kostengünstig neue Ideen entwickeln können.

Vor jedem Entwurf steht zuallererst die Bestandsaufnahme, denn viele Faktoren gilt es zu berücksichtigen: woran besteht Bedarf? Parkraum? Günstiger oder luxuriöser Wohnraum? Industrie oder Dienstleistung? Wie sieht die gebaute Umgebung aus? Ein Hochhaus und ein 900-Einwohner-Dorf vertragen sich zum Beispiel selten. Hat das Areal eine historische Bedeutung? Werden die Frischluftversorgung eines Ortes oder das Grundwasser in Mitleidenschaft gezogen? Wie ist die Auswirkung auf das soziale Gefüge? In Bezug auf Friedrichshafen hatten wir es vergleichsweise leicht, denn es war bereits vorgegeben, anspruchsvolle Wohnräume zu entwerfen – unter Anderem weil dort Nachfrage nach solchen Wohnräumen besteht. Auch die einmalige Lage am Bodensee, das Alpenpanorama und der Jachthafen im Plangebiet unterstützten diese Annahme. Um dem Gebiet eine eigene Note zu verleihen, durchzog ich es mit befahrbaren Kanälen (ähnlich denen in Amsterdam) und ließ einen Steg im Jachthafen in einem 14-geschossigen Wohnturm enden. Durch die Verzahnung von Land und Wasser sollte der Hintere Hafen zu etwas Unverwechselbarem werden, zu einer Marke, die das Image der Stadt im Ganzen positiv beeinflussen könnte.

Den vollständigen Text findest Du im Buch "Deutschlands wahre Superstars", das hier bestellt werden kann.