Name: Björn Ühss
Geburtsdatum: 03.03.1984
Geburtsort: Transsilvanien, Siebenbürgen
Auszeichnungen
Gewinner des Deutschen e-Learning-, Innovations- und Nachwuchs-Awards 2007
Aktuelle Tätigkeit
Student (Informations- und Wissensmanagement)
Halbjähriger Praxiseinsatz im Rahmen des Studiums bei IBM in Köln
Meine erste Berührung mit dem Fachgebiet war die private Nutzung von Wikipedia, das Lesen und Abonnieren von interessanten Blogs und das Herumtüfteln mit neuen Webdiensten.
Was mich antreibt, ist die Leidenschaft gemeinsam etwas zu erreichen und die kleinenDinge des Lebens zu genießen.
In meiner persönlichen Utopie können wir die Technologien und Systeme soweit fortentwickeln, dass wir friedlich und nachhaltig in Einklang mit der Natur leben.
Hoffnung macht mir, dass neue Technologien die Welt verbessern, in dem sie dem kleinen Mann mehr Macht geben und somit zu mehr Basisdemokratie, Transparenz, Verantwortung, Ehrlichkeit und Engagement führen.
Ich würde gerne ins All ?iegen, weil ich die atemberaubende Aussicht und Ruhe gerne in Richard Bransons Virgin Galactic genießen will.
Die Menschheit wird überleben, weil es immer eine Lösung gibt.
Das neue Web. Die Neue Welt? Wie das web 2.0 unseren Alltag verändert
Das Internet ist erwachsen geworden. Der neue Name lautet Web 2.0. Während Befürworter und Kritiker über die Sinnhaftigkeit des Begriffes diskutieren, wird in Forschungszentren und Garagen bereits an neuen Ideen getüftelt. Das Internet verändert sich – und mit ihm auch die Welt. Die Einführung der „Killerapplikation“ Webbrowser in der Anfangszeit des Webs, ermöglichte es, dass selbst Laien ohne große technische Kenntnisse am Internet teilhaben konnten. Das Surfen im www wurde dadurch enorm vereinfacht. Der Beginn einer steilen Erfolgsgeschichte mit Millionen von neuen Internetanschlüssen und Usern waren die Folge.
Ein weiterer Meilenstein findet gerade mit dem sogenannten Web 2.0 statt – dem Mitmach-Web. Diesmal ist es die Möglichkeit an den Webdiensten aktiv teilzuhaben, sie zu personalisieren und sich mit Gleichgesinnten zu Gemeinschaften zu verbinden. Web 1.0 war durch wenige Unternehmen wie Amazon und eBay und starre Webseiten geprägt. Das „neue“ Web beheimatet unzählige Internetunternehmen und macht Webseiten selbst einfacher, schöner, intuitiver. Mitmachen soll möglichst einfach sein. Das bunte „Gummibärchendesign“ scheint dabei das neue Markenzeichen von Web 2.0 zu werden.
Alle haben dazugelernt: Webdesigner, Unternehmen und Weltverbesserer. Die Webdesigner machen Webseiten übersichtlicher, einfacher und personalisierter. Google beschränkt sich auf eine minimalistische Suchzeile, Amazon empfiehlt einem beim Besuch der Seite Bücher, die zu einem passen. Die Unternehmen binden den Kunden immer stärker in den Wertschöpfungsprozess ein. So werden etwa Ideenwettbewerbe zum Designen von Flaschenetiketten ausgeschrieben, die Entwürfe von den Usern auf der Webseite bewertet und direkt mit Verbesserungen und Feedback versehen. Nach „Outsourcing“ heißt es jetzt „Crowdsourcing“. Das Übertragen einfacher Aufgaben an die Masse von Freiwilligen bedeutet für Unternehmen zusätzlichen Mehrwert und Kostenreduktion. Aus dem Informationskonsumenten ist ein Informationsproduzent, ein „Prosumer“ geworden. Ein Anwender, der gleichzeitig produziert und konsumiert und dabei direkt, etwa durch eigene Buchrezensionen oder indirekt durch sein Kaufverhalten (vergleiche Amazon:„User, die dieses Buch gekauft haben, kauften auch Buch xyz“), zur Verbesserung des Dienstes beiträgt. Und dann sind da noch die Weltverbesserer, die „Open Source“-Unterstützer, die sich für freie Software einsetzen, deren Quelltext für jeden einsehbar und ergänzbar ist – und die legal kopiert werden darf. Sie haben einen wesentlichen Teil zum Erfolg des neuen Webs beigetragen. Die Transparenz, Ehrlichkeit und das Feedback dieser freien Entwicklergemeinschaften hilft dabei, Software, wie etwa den sehr beliebten „Firefox“-Browser, schneller und günstiger serienreif zu bekommen.

