Forschung für gesundes Altern Warum wir als Senioren in Zukunft länger fit und mobil sein können

Von Dr. Christian Q. Scheckhuber



 
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Name: Dr. Christian Quintus Scheckhuber
Geburtsdatum: 15.11.1973
Geburtsort: Frankfurt am Main

Abschluss

Diplom in Biologie, Dr. phil. nat.

Auszeichnungen

Preis der Vereinigung der Freunde und Förderer der Johann W. Goethe-Universität (2006)

Aktuelle Tätigkeit

Habilitation an der J.W.Goethe-Universität Frankfurt (Arbeitskreis Molekulare Entwicklungsbiologie bei Prof. Dr. Heinz D. Osiewacz)

In meiner persönlichen Utopie können wir ohne größere körperliche oder geistige Gebrechen 100 Jahre alt werden.
Mein größter Alltagswiderstand ist dass sich die meisten Ziele nicht so einfach wie erhofft realisieren lassen.
Ich bin stolz auf den rasanten Fortschritt der molekularbiologischen Forschung der letzten 20 Jahre.
Ich würde gerne ins All ?iegen, weil ich aus dieser Perspektive die Erde sehen möchte.
Die Menschheit wird überleben, weil die (hausgemachten) Probleme unserer Erde immer mehr ins öffentliche Bewusstsein vordringen und die Vernunft schließlich siegen wird.
Meine Lebensweisheit: „Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.“ (Johann W. Goethe)

Forschung für gesundes Altern Warum wir als Senioren in Zukunft länger fit und mobil sein können

Unter biologischem Altern wird der fortschreitende und unumkehrbare Verlust der physiologischen Funktion eines Organismus verstanden. Dies hat eine Steigerung der Krankheitsanfälligkeit und der Sterblichkeit zur Folge. Beim Menschen kommt es im Alter mitunter zu schwerwiegenden Erkrankungen, wie beispielsweise Alzheimer, Diabetes und Rheuma, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Auf der anderen Seite werden wir immer älter: In den meisten Industrienationen hat sich die mittlere Lebenserwartung im Laufe des letzten Jahrhunderts drastisch gesteigert. Gründe hierfür sind Fortschritte in der medizinischen Versorgung und deutlich verbesserte hygienische Bedingungen. Problematisch ist jedoch, dass die Geburtenraten einem Abwärtstrend folgen, was eine „Ergrauung“ der Bevölkerung zur Folge hat. Der Anteil an alten und somit meist hilfe- und pflegebedürftigen Menschen in der Gesellschaft wird immer höher. Diese Situation stellt die medizinische Versorgung auf eine harte Probe. Wünschenswert wäre es daher, mit dem Alter einher gehende Beeinträchtigungen und Krankheiten stark zu reduzieren, wenn nicht sogar zu eliminieren. Gesundes Altern könnte dem Einzelnen zu einem erfüllteren Lebensabend verhelfen und das staatliche Gesundheitswesen entlasten.

Das Problem hierbei ist,
dass Altern ein extrem komplexer und vielschichtiger Prozess ist, den man nicht einfach so „ausschalten“ kann. Neben einer Vielzahl von Umweltbedingungen (äußere Einflüsse) bestimmen unsere Erbanlagen, die Gene (innere Einflüsse), wie alt wir werden können und ob wir im Alter eher fit und selbständig oder bettlägerig und auf fremde Hilfe angewiesen sein werden. Weder beim Menschen, noch bei anderen, mitunter viel einfacher aufgebauten, Organismen ist das Altern vollständig in allen Einzelheiten verstanden. Die Alternsforschung, Gerontologie, versucht daher, die Mechanismen des Alterns aufzuklären, um Licht ins Dunkel zu bringen und Ansatzpunkte für Interventionen zu finden.

Den vollständigen Text findest Du im Buch "Deutschlands wahre Superstars", das hier bestellt werden kann.