Warum machen wir das? Die Neurokognition der Entscheidungsfindung

Von Nikos Green und Peter Mohr



 
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Name: Peter N.C. Mohr
Geburtsdatum: 23.05.1981
Geburtsort: Elmshorn

Abschluss

Diplom-Kaufmann

Stipendium

Stipendium der International Max-Planck-Research-School: The Life Course: Evolutionary and Ontogenetic Dynamics (LIFE)

Aktuelle Tätigkeit

Doktorand an der der International Max-Planck-Research-School: The Life Course: Evolutionary and Ontogenetic Dynamics (LIFE) und am Max-Planck-Institute for Human Development, Berlin

Hoffnung macht mir, dass die technische Entwicklung immer neue Forschungsmethoden hervorbringt, die eine genauere Untersuchung menschlichen Verhaltens ermöglichen.
Die Menschheit wird überleben, weil Vernunft und Kooperation letztendlich über Unvernunft
und Konflikt siegen werden.
Meine Lebensweisheit: Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst
zu sein. (Sören Kierkegaard)

Name: Nikos Green
Geburtsdatum 13.04.1979
Geburtsort: Dortmund

Abschlüsse

Bachelor of Science in Cognitive Science, Universität Osnabrück
Master of Science in Cognitive Science, Universiteit van Amsterdam

Stipendien

IK 2004 Studentgrant
DAAD-Auslandsstipendium 2005-2006
UVA-IIS SFN Travelgrant
OCNC Studentgrant 2007
AAAS/Science Program for Excellence in Science 2007-2008

Aktuelle Tätigkeit

Doktorand an der Berlin School of Mind and Brain und dem Max-Planck-Institute
for Human Development, Berlin

In meiner persönlichen Utopie können wir Notwendiges von Unwichtigem unterscheiden.
Hoffnung macht mir, dass es viele großartige Ideen gibt.
Als ich klein war, wollte ich sein wie Lucky Luke.

Warum machen wir das? Die Neurokognition der Entscheidungsfindung

Der Mensch sieht sich im täglichen Leben mit vielen Herausforderungen und Problemen konfrontiert, die ihn zwingen, Entscheidungen zu treffen. Bewusste und unbewusste, perzeptuelle, ökonomische oder soziale Entscheidungen, die sich auf unterschiedlichste Bereiche seines Lebens auswirken. Eine perzeptuelle Entscheidung ist beispielsweise, ob die Ampel vor mir grün oder rot anzeigt. Dies können wir fast immer zu 100 Prozent richtig „beantworten“. Wird die Ampel allerdings vom Sonnenlicht stark angestrahlt, stellt sich dies schon weitaus schwieriger dar und der Mensch ist gezwungen, eine diffizile Entscheidung über seine Farbwahrnehmung zu treffen, die bedeutende Konsequenzen für sein Leben haben kann. Eine ökonomische Entscheidung ist beispielsweise eine Anlageentscheidung zur privaten Altersvorsorge. Hier muss sich ein Anleger zwischen sehr vielen Anlageoptionen entscheiden und wird hierbei mit diversen Einflüssen, wie zum Beispiel den Empfehlungen von Beratern, konfrontiert. Eine solche Entscheidung hat jedoch, auch wenn sie in der Regel in einer relativ kurzen Zeit getroffen wird, einen erheblichen Einfluss auf den eigenen Wohlstand im Alter.

Ziel unserer Forschung ist es, zu verstehen wo und wie entscheidungsrelevante kognitive Prozesse im Gehirn verarbeitet werden. In einem interdisziplinären Ansatz versuchen wir durch die Integration molekularer, verhaltenswissenschaftlicher sowie systemischer Erkenntnisse der Hirnorganisation und -funktion, entscheidende Hinweise und Aufschlüsse über die Mechanismen zu gewinnen, die einem (speziellen) Entscheidungsprozess zugrunde liegen. Hierzu kombinieren wir verhaltens- und psychophysikalische Experimente mit neurowissenschaftlichen Methoden wie der Elektroenzephalographie (EEG) und der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT).

Den vollständigen Text findest Du im Buch "Deutschlands wahre Superstars", das hier bestellt werden kann.