Name: Daniela Mattern
Geburtsdatum: 07.08.1980
Geburtsort: Königs Wusterhausen (Brandenburg)
Abschluss
Diplom-Kauffrau, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (2006)
Auszeichnungen und Stipendien
2001 bis 2006 Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes
2006 Hochschul-Gründer-Preis im Rahmen des Businessplan Wettbewerbs 2006,
netzwerk nordbayern
2. Platz mit dem Unternehmen Plasmon BioSystems (Biotechnologie, Sensorik)
2007 Bundesauswahl des „startsocial“-Wettbewerbs 2006, startsocial e. V. – der Wettbewerb für soziale Ideen mit dem Projekt „Werkstatt für Lernspielzeug“
Aktuelle Tätigkeit
Leiterin des Bildungs- und Entwicklungsprojekts Projeto Alavanca Brasil (São Paulo,
Brasilien), Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit für den Förderverein Alavanca Deutschland
e. V. (Krummensee, Deutschland)
Dozentin für Nonprofit-Management, Lehrstuhl für Unternehmensführung, Friedrich-
Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Doktorandin zum Thema „Integrierte Erfolgsmessung in Sozialorganisationen“ (Nürnberg/
São Paulo)
Was mich antreibt, ist der Glaube, dass echte Selbsthilfe möglich ist und die Neugier, ob
die Ideen, die ich mir in den Kopf setze, funktionieren können.
In meiner persönlichen Utopie gibt es nur Menschen, die an sich glauben und möglichst
ohne Zwänge das machen, was sie am besten können und am meisten wollen.
Mein größter Alltagswiderstand ist, dass ich immer ein bisschen ungeduldig bin und gern
den zweiten Schritt vor dem ersten gehen würde.
Ich bin stolz auf meine Mitarbeiter und dass es ihnen solchen Spaß macht zu lernen!
Die Menschheit wird überleben, weil das Internet und die grenzenlose Kommunikation
dafür sorgen, dass wir mit immer mehr Völkern kommunizieren können und so erkennen,
dass wir alle Menschen mit Gefühlen und Ängsten sind.
Meine Lebensweisheit: Somos do tamanho dos nossos sonhos. - Wir sind so groß wie
unsere Träume.
Unterwegs in den Elendsvierteln São Remos Das Projeto Alavanca
Im Jahr 2004 gründete ich ein Entwicklungsprojekt – das Projeto Alavanca Brasil (www.projeto-alavanca. org) – im Elendsviertel São Remo im Westteil São Paulos. Das Projekt leite ich bis heute. Jedes Jahr bin ich acht bis zehn Monate in Brasilien, lebe und arbeite vor Ort. Studiert habe ich Internationale Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg. In Vorträgen, die ich halte, um unser Projekt bekannt zu machen und Spenden einzuwerben, höre ich oft, dass diese Kombination – Entwicklungshilfe und Betriebswirtschaftslehre – ungewöhnlich sei. Die Leute hätten eher vermutet, dass ich Sozialpädagogin oder Lehrerin wäre, denn ein BWL-Studium hätte mich wohl kaum auf meine heutige Tätigkeit vorbereitet. Ungewöhnlich ist es in der Tat – in den drei Jahren habe ich nur wenige soziale Organisationen kennen gelernt, die von Wirtschaftswissenschaftlern geleitet werden. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass es die Entwicklungsarbeit sehr voran bringen könnte, wenn sich mehr Menschen mit diesem Beruf darin engagierten.
Unsere Organisation hat drei Hauptarbeitsfelder, die miteinander in Zusammenhang stehen: Bildungsprogramme, Gemeindeentwicklungsprogramme und Erwerbsförderungsprogramme. Bildungsprogramme sind zum Beispiel die Alphabetisierung von Kindern und Jugendlichen, Nachhilfeunterricht oder Stipendien für weiterführende Schulen. Gemeindeentwicklungsprogramme haben zum Ziel, die Lebensbedingungen in Elendsvierteln zu verbessern. Dazu schaffen wir gemeinsam mit den Bewohnern kulturelle Einrichtungen. So haben wir zum Beispiel eine Bibliothek, ein Spielekabinett und ein Computerlabor eingerichtet. Im Jahr 2004 gründete ich ein Entwicklungsprojekt – das Projeto Alavanca Brasil (www.projeto-alavanca.org) – im Elendsviertel São Remo im Westteil SãoPaulos. Das Projekt leite ich bis heute. Jedes Jahr bin ich acht bis zehn Monate in Brasilien, lebe und arbeite vor Ort. Studiert habe ich Internationale Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg. In Vorträgen, die ich halte, um unser Projekt bekannt zu machen und Spenden einzuwerben, höre ich oft, dass diese Kombination – Entwicklungshilfe und Betriebswirtschaftslehre – ungewöhnlich sei. Die Leute hätten eher vermutet, dass ich Sozialpädagogin oder Lehrerin wäre, denn ein BWL-Studium hätte mich wohl kaum auf meine heutige Tätigkeit vorbereitet. Ungewöhnlich ist es in der Tat – in den drei Jahren habe ich nur wenige soziale Organisationen kennen gelernt, die von Wirtschaftswissenschaftlern geleitet werden. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass es die Entwicklungsarbeit sehr voran bringen könnte, wenn sich mehr Menschen mit diesem Beruf darin engagierten. Unsere Organisation hat drei Hauptarbeitsfelder, die miteinander in Zusammenhang stehen: Bildungsprogramme, Gemeindeentwicklungsprogramme und Erwerbsförderungsprogramme. Bildungsprogramme sind zum Beispiel die Alphabetisierung von Kindern und Jugendlichen, Nachhilfeunterricht oder Stipendien für weiterführende Schulen. Gemeindeentwicklungsprogramme haben zum Ziel, die Lebensbedingungen in Elendsvierteln zu verbessern. Dazu schaffen wir gemeinsam mit den Bewohnern kulturelle Einrichtungen. So haben wir zum Beispiel eine Bibliothek, ein Spielekabinett und ein Computerlabor eingerichtet.

