Organic Computing Oder: Warum Informatiker Kristalle züchten

Von Mirko Caspar



 
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Name: Mirko Caspar
Geburtsdatum: 19.10.1980
Geburtsort: Karl-Marx-Stadt

Abschluss

Diplom Informatik (2006)

Auszeichnungen

Medaille für herausragende Leistungen zur Profilierung und zum Wohle des Gymnasiums Zschopau (1999)
Besondere Würdigung im Rahmen des „SAX-IT Nikolaus-Joachim-Lehmann-Preis“ (2006)

Aktuelle Tätigkeit

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Doktorand
Professur Technische Informatik, TU Chemnitz

Meine erste Berührung mit dem Fachgebiet war 1992 - ein Computer aus der DDR: ein KC 85/3.
In meiner persönlichen Utopie können wir mobile Geräte (Handy, Digitalkamera) durch Projektion in die Brillengläser bedienen.
Mein größter Alltagswiderstand ist das Gejammer vieler Menschen, wie schlecht es ihnen ginge.
Hoffnung macht mir, dass wieder viele Menschen mit der Eisenbahn fahren.
Als ich klein war, wollte ich sein wie niemand spezielles, aber ich wollte unbedingt Lokführer werden.
Die Menschheit wird überleben, weil wir unsere „technologische Teenagerzeit“ überwinden
werden.

Organic Computing Oder: Warum Informatiker Kristalle züchten

Wie viele Computer nutzen Sie täglich? Zwei – einer im Büro und einer zu Hause? Drei? Oder doch fünf? Wenn man als Computer nur den großen, grauen Kasten unter dem Schreibtisch versteht, sind diese Zahlen wohl realistisch. Doch es gibt andere Computer, mit denen der Mensch im Alltag wesentlich häufiger zu tun hat, als er glaubt – die so genannten Eingebetteten Systeme (ES). Diese ES werden häufig als „Computer“ bezeichnet, die „nicht aussehen wie Computer“. Und diese Systeme sind mittlerweile überall zu finden: Handy, PDA, Armbanduhr, Auto, Geldautomat – sogar nahezu jede Chipkarte enthält wenigstens einen „Computer“. Wir sind also von Computern umgeben.

Einige Eigenschaften haben alle ES gemeinsam. Zum einen erfüllen sie immer nur eine spezielle Aufgabe. Eine Waschmaschinensteuerung berechnet nur relevante Größen (Temperaturen, Drehzahlen) zum Waschen. Sie ermöglicht (noch) nicht das Surfen im Internet. Dies führt dazu, dass ES meist weniger komplex sind als multifunktionale Arbeitsplatzrechner. Dennoch sollen ES dynamisch auf Veränderungen und Fehler reagieren können. Ein Handy soll bei Nichterreichbarkeit eines Funknetzes ein anderes Funknetz wählen, eine Motorsteuerung bei Ausfall eines Sensors das Auto fahrbar halten, so dass es noch die nächste Werkstatt erreicht. Einhergehend damit sind die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der ES weitaus höher. Wird beispielsweise der Neustart eines PCs zum Zweck der Fehlerbehebung noch toleriert, kann eine neustartende Antiblockiersteuerung in einem vollbremsenden PKW unangenehme Folgen haben.

Den vollständigen Text findest Du im Buch "Deutschlands wahre Superstars", das hier bestellt werden kann.