Geburtsdatum: 22.03.1975
Geburtsort: Lübeck
Abschlüsse
Gesellin im TischlerhandwerkDiplom Designerin Industriedesign (FH), Muthesius Kunsthochschule, Kiel
Auszeichnungen und Stipendien
Anerkennung Förderpreis Design Schleswig Holstein 2003, für >Erweitertes Küchenrelingsystem „Light Case”<, Design von Birthe Grotheer, Iris Prehn und Meike RüsslerForschungsstipendium am Designzentrum NRW, 2006
Entwicklungsgesellschaft Zeche Zollverein, Essen
Aktuelle Tätigkeit
Forschungsstipendium „Universal Home“, Zeche Zollverein, Essen
Meine erste Berührung mit dem Fachgebiet war professionell gestaltetes Werkzeug während meiner Lehre und die Freude, hiermit umzugehen.
Was mich antreibt, ist die tägliche Konfrontation mit unbefriedigenden Lösungen.
Hoffnung macht mir, dass Themen wie Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung inzwischen alle etwas angehen.
Ich bin stolz auf Visionen, die keine bleiben.
Ich würde gerne ins All fliegen, weil dies einen spannenden Perspektivwechsel bedeuten würde!
Die Menschheit wird überleben, weil uns bisher immer eine sinnvolle Lösung eingefallen
ist!
Neue Formen des Wohnens Wie wir in Zukunft zusammen leben werden
Fragen, die mich als Industrie-Designerin beschäftigen sind: Wie werden wir in Zukunft leben? Wie werden wir den Kontakt zu unserer Umwelt und unseren Mitmenschen halten und fördern? Welche Produkte werden uns hierbei unterstützen? Wie werden wir wohnen? Die Nachfrage nach neuen Formen des Wohnens steigt, sowohl in Hinsicht auf Mobilität und Flexibilität für den Arbeitsmarkt, als auch in Hinsicht auf eine demographische Veränderung unserer Bevölkerungsstruktur. Betroffen sind dementsprechend Menschen unterschiedlichster Altersgruppen. Einhergehend mit neuen Anforderungen an Umweltschutz und Nachhaltigkeit entsteht der Bedarf an Konzepten, wie wir leben werden und leben sollten. Meine Aufgabe ist es, Produktideen zu entwickeln, mit denen wir tatsächlich leben wollen.
Im Rahmen des Projektes „Universal-Home“, initiiert durch das Designzentrum NRW in Essen, beschäftige ich mich, gemeinsam mit acht weiteren Stipendiaten aus acht Ländern seit Oktober 2006 mit diesen Fragen. Diesem Projekt ging meine Diplomarbeit voraus, in welcher ich in Kooperation mit einem großen deutschen Flugzeugbauer, eine Fluggastbestuhlung für die Generation 60plus entwickelt habe. Hierbei untersuchte ich das Marktsegment der Senioren. Im Rahmen meiner umfangreichen Recherchen wurde mir jedoch klar, dass sich das Leben vieler unterschiedlicher Gesellschaftsgruppen in Zukunft stark verändern wird. Insofern ist mein jetziger Ansatz, „Universal- Home – Wohnformen für alle Lebensumstände“, sehr viel weitgreifender.

