Geburtsdatum: 08.03.1982
Geburtsort: Rodewisch
Aktuelle Tätigkeit
Studium an der TU Dresden (Diplomarbeit)
In meiner persönlichen Utopie können wir über unseren Schatten springen und ideologisch unbelastet diskutieren sowie Argumente akzeptieren, auch wenn sie unserer persönlichen Meinung widersprechen.
Hoffnung macht mir, dass Wissenschaft und Technik zumindest verbal wieder mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Ich bin stolz auf die tausend kleinen Dinge, die ich selbst tun kann, um die Welt ein kleines bisschen zu verbessern.
Als ich klein war, wollte ich sein wie die ganzen Superhelden, die in Comics und Zeichentrickserien immer die Welt retten.
Ich würde gerne ins All fliegen, weil ich neugierig bin, wie sich Schwerelosigkeit anfühlt und wie klein und unbedeutend alles von oben aussieht.
Die Menschheit wird überleben, weil irgendwann die Anzahl vernünftiger Menschen überwiegen wird.
Meine Lebensweisheit: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (Erich Kästner)
Kerntechnik? Aber sicher! Perspektiven der Kernforschung in Deutschland
Viele Menschen vergessen bei der Diskussion um die Kerntechnik, dass wir überall von natürlicher radioaktiver Strahlung umgeben sind. Wer verzichtet denn auf das Fliegen oder das Wandern im Gebirge aus Angst vor natürlicher Strahlung? Wer lehnt das Röntgen aus Gründen der Strahlenbelastung ab? Wer weiß, dass die radioaktive Strahlenbelastung im Inneren des Hauses steigt, je besser ein Haus gedämmt ist, da das radioaktive Gas Radon aus der Erde aufsteigt und auf Grund der guten Wärmedämmung nicht mehr nach außen diffundieren kann? Das alles sind Dinge, die in der Diskussion um Kerntechnik kaum bekannt sind. Mehr Objektivität und Aufklärung würden der Debatte deshalb gut tun. Ein sicher betriebenes Kernkraftwerk emittiert in seinem normalen Betrieb weit weniger radioaktive Strahlung als unsere natürliche Umwelt.
Ich studiere Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Produktions- und Kernenergietechnik an der Technischen Universität Dresden. Für die Kerntechnik habe ich mich auf Grund der vielen öffentlichen Kontroversen um das Thema entschieden. Ich wollte wissen, was genau hinter den Zahlen und angeblichen Fakten steckt, die in der Presse kursieren und wie ich diese objektiv einordnen kann. Als Jugendliche war ich Mitglied in einem so genannten Greenteam, einer lokalen Jugendgruppe von Greenpeace. Umweltschutz war mir schon immer wichtig und mein Interesse für die Kerntechnik steht in meinen Augen nicht im Widerspruch dazu.

