Geburtsdatum: 06.02.1976
Geburtsort: Berlin
Abschluss
Diplom Elektro- und Informationstechnik (Vertiefung Mechatronik), TU München (2002)Aktuelle Tätigkeit
Doktorand in der Abteilung „Autonome Roboter“ am Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS), Sankt Augustin
Teilnahme am Wettbewerb „DARPA Urban Challenge“ für autonome Fahrzeuge im Team Berlin der FU Berlin unter Leitung von Prof. Raúl Rojas
Gründer der RoboCup@Home Liga und Mitglied des Executive Committee Boards der RoboCup Federation
Was mich antreibt, ist die Möglichkeit mit neuartiger Technologie die Lebensqualität von Menschen zu verbessern.
In meiner persönlichen Utopie können wir einfache und unangenehme Arbeiten von Robotern erledigen lassen, um damit mehr Zeit für interessante und wichtige Dinge zu haben.
Mein größter Alltagswiderstand ist die Einsicht, dass die echte Welt in vielen Aspekten zu komplex ist, um rasch allgemeingültige Problemlösungen entwickeln zu können.
Hoffnung macht mir, dass wir in kleinen definierten Entwicklungsschritten stetig diesem Ziel etwas näher kommen.
Ich bin stolz darauf die Möglichkeit zu haben, die Weichenstellung in der Servicerobotik ein Stück weit mit zu gestalten.
Herausforderung Servicerobotik Alltagstaugliche Roboter als persönliche Helfer der Zukunft
Wird der Roboter bald ein unerlässlicher Helfer im häuslichen Alltag sein? Mobile Roboter der Zukunft könnten eine Vielzahl von Aufgaben im Privatbereich übernehmen, um älteren Menschen das Leben in der eigenen Wohnung zu erleichtern. Seit meinem Studium beschäftige ich mich mit dem Thema „mobile Robotik“, insbesondere mit den Themen „Systementwurf“ und „Rapid Prototyping“ – dem schnellen Prototypenbau – von autonomen mobilen Robotern. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Entwicklung eines Baukastensystems für die Prototypenentwicklung mobiler Roboter namens „VolksBot“. Dieses System soll mittels wieder verwendbarer und leistungsfähiger Mechanik-, Hardware- und Softwaremodule die Entwicklung von speziellen Roboterplattformen für unterschiedlichste Anwendungsfelder in Forschung und Entwicklung beschleunigen und dabei Kosten und Ressourcen einsparen. Bisher sind die meisten Robotersysteme hochintegrierte und kostenintensive Spezialentwicklungen. Mit der Definition von Entwicklungsstandards und der konsequenten Wiederverwendung bereits entwickelter und gut dokumentierter Komponenten soll deshalb die Zusammenarbeit verschiedener Forschungsgruppen auf diesem Gebiet erleichtert und Synergien geschaffen werden.
Das Robotersystem wird dabei auch in der (Hoch-)Schulausbildung eingesetzt und beweist sich als hervorragendes Mittel, Interesse für technische Systeme und Berufe zu fördern und gleichzeitig notwendiges Wissen zu vermitteln. Mit Hilfe des Baukastensystems wurden bereits zahlreiche Robotervarianten für den Innen- und Außenbereich und sogar für den Unterwassereinsatz entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung entstand so ein Unterwasserroboter namens „MarBot“, der ab Herbst 2007 Sedimentanalysen vornehmen und Bereiche im Watt vor Sylt selbstständig analysieren und kartografieren wird.

