Geburtsdatum: 30.06.1977
Geburtsort: Hannover
Abschluss
Diplom Wirtschaftsingenieur (Fachrichtung: Elektrotechnik)Aktuelle Tätigkeit
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Heinz Nixdorf Institut, Universität Paderborn (Fachgebiet Schaltungstechnik)
Was mich antreibt, ist jeden Tag einen Schritt voranzukommen.
Mein größter Alltagswiderstand ist das Treppenhaus.
Hoffnung macht mir, dass man fast alles bewegen kann, wenn man will.
Ich würde gerne ins All fliegen, weil mein Körper mit all seinen kleinen Blessuren durch die Schwerelosigkeit entlastet werden würde.
Meine Lebensweisheit: Aufrecht durchs Leben gehen.
Hardware im Trikot Dank moderner IT zu sportlichen Höchstleistungen
Was wurde Jürgen Klinsmann verschrien! Selbsternannte Experten und solche, die es hätten besser wissen müssen – sie alle meldeten sich kritisch zu Wort, als der neue Teamchef der Fußball-Nationalelf kurz nach seiner Amtseinführung mit traditionellen Trainingsmethoden brach. Gegen viele Widerstände führte der in den USA inspirierte „Revoluzzer“ seine spezielle „Gesundheitsreform“ mit Fitnesscoachs, Ärzten und zahlreichen wissenschaftlich geleiteten Tests ein. Die genaue Beobachtung aller Spielerwerte ermöglichte es ihm, individuelle Trainingsprogramme auszuarbeiten: Topfit und von Verletzungen verschont, wurde das deutsche Team Dritter bei der Fußballweltmeisterschaft 2006. Was wurde Jürgen Klinsmann bejubelt!
Ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass der Massenmarkt von Entwicklungen von Forschungsergebnissen aus Spezialbereichen profitiert. Einer Legende nach ist beispielsweise die Teflonpfanne, die ihren Siegeszug in heimischen Küchen feierte, ein Abfallprodukt der Weltraumforschung. Der Sport profitiert meist aus Entwicklungen in der Medizin – oft leider erst sehr spät. Dieses Prinzip wollen wir umkehren: Die Fachgruppe Schaltungstechnik unter Leitung von Professor Ulrich Rückert am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn will neueste Technologien im Sport einsetzen und Trainern sowie Sportwissenschaftlern neue Werkzeuge und Methoden für ihre Arbeit zur Verfügung stellen.
Führend in Wissenschaft und Forschung im Sport ist dabei seit kurzem der Profifußball, der sogar mit eigenen Forschungslaboren aufwartet. Lange Zeit jedoch tat sich der Fußball schwer damit, neue Trainingsmethoden wie den Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln oder Psychologen zu akzeptieren. Während diese Methoden in anderen Sportarten längst zum Alltag gehörten, trainierten die Fußballlehrer meistens so, wie sie früher selbst trainiert wurden.

