Name: Martin Ehlert
Geburtsdatum: 17.06.1982
Geburtsort: Bad Harzburg
Abschluss
Bachelor of Arts in Social Sciences
Auszeichnung
Erster Platz beim deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung
Aktuelle Tätigkeit
Masterstudent (Sozialwissenschaften), Humboldt Universität zu Berlin
Studentischer Mitarbeiter am WZB, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung
Was mich antreibt, ist ein Interesse an der Funktionsweise moderner Gesellschaften und der Frage, wie unter veränderten Bedingungen die Erwartungen der Menschen auf ein gutes Leben erfüllt werden können.
In meiner persönlichen Utopie können wir alle das Leben leben, mit dem wir glücklich sind.
Hoffnung macht mir, dass es uns trotz allem noch nie so gut ging wie heute.
Name: Martin Schröder
Geburtsdatum: 01.03.1981
Geburtsort: Hannover
Abschluss
Master of European Studies
Auszeichnungen und Stipendien
Zweimal dritter Platz des deutschen Studienpreisesder Körber-Stiftung, einmal erster Platz. Ehemaliger Stipendiat des Studienförderwerks Klaus Murmann.
Stipendiat der Max-Planck-Gesellschaft.
Aktuelle Tätigkeit
Doktorand am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung Köln.
Mein größter Alltagswiderstand ist Ablenkung, es gibt immer so viele interessante Dinge gleichzeitig zu entdecken.
Hoffnung macht mir, dass ich immer wieder Freundlichkeit, Gastfreundschaft und Zivilcourage erleben darf.
Ich würde gerne ins All ?iegen, weil die Aussicht von dort sicher großartig ist.
Glücksfaktor Arbeit Das Sozialversicherungssystem aus Sicht der Zufriedenheitsforschung
Jeder Mensch will zufrieden sein. Doch entgegen anderslautender Sprichwörter ist man nur zum Teil seines eigenen Glückes Schmied. Denn individuelle Wohlfahrt wird auch von sozialen Faktoren beeinflusst, beispielsweise dem Wohlfahrtsstaat. Der Ansatz der sozialwissenschaftlichen Zufriedenheitsforschung besteht entsprechend darin, Menschen zu fragen, wie zufrieden sie mit ihrem Leben sind, um danach zu bewerten, wie gut Politik und Wohlfahrtsstaat arbeiten. Bedeutende Vertreter dieses Ansatzes sind beispielsweise der britische Arbeitsmarktökonom Richard Layard und der Nobelpreisträger Daniel Kahneman. Wir möchten hier zentrale Ergebnisse dieses Ansatzes mit der Wohlfahrtsstaatsforschung konfrontieren und kommen dabei zu überraschenden Ergebnissen.
Erst einmal unser zentraler Befund aus der Wohlfahrtsstaatsforschung: Gemessen an konventionellen Wohlfahrtsindikatoren ist Deutschland ein egalitäres Land. Die wohlhabendsten zehn Prozent der Gesellschaft verfügen über 6,9-mal so viel Einkommen wie die ärmsten zehn Prozent. Im Vergleich der 20 wirtschaftsstärksten OECD-Länder gibt es nur vier Länder, die eine egalitärere Verteilung von Einkommen haben (Weltbank 2006). Jedoch gibt es in Deutschland eine subtilere Ungleichheit, die in keinem der 19 Vergleichsländer so stark ausgeprägt ist. Während die Arbeitslosenquote von Hochqualifizierten (Hochschulabschluss) bei vier Prozent liegt, liegt die Arbeitslosenquote Niedrigqualifizierter (ohne berufsqualifizierenden Abschluss) bei 24,6 Prozent (IAB 2005). Erst einmal möchten wir uns fragen: Warum ist dieser Unterschied in keinem vergleichbaren Land so ausgeprägt?
Den vollständigen Text findest Du im Buch "Deutschlands wahre Superstars", das hier bestellt werden kann.
17.03.2008 19:17 0hne
Alles wichtige Faktoren ... unbestritten, aber Z. kann nicht von aussen hergestellt werden. Z. ist erlernbar! Das bedeutet nicht, dass an ungerechten sozialen Verhältnissen nichts veränderbar und veräderungswürdig ist. Mit sich selbst zufrieden zu sein macht mutig zu verändern,was zu verändern ist und zu ertragen, was nicht zu verändern ist. Nörgeln und aussichtsloses Kämpfen macht un-zufrieden!

