Geburtsdatum: 06.08.1980
Geburtsort: Kassel
Abschluss
Diplom (Biologie) April 2006Auszeichnung
ZTS-Förderpreis 2006 für außerordentliche studentische Leistungen und ehrenamtliches Engagement in der ÖffentlichkeitAktuelle Tätigkeit
Promotion am Leibniz Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel.
Was mich antreibt, ist der Wunsch und der Wille etwas zum Besseren zu verändern und die Fähigkeit sich nicht von Rückschlägen unterkriegen zu lassen.
Mein größter Alltagswiderstand ist das morgendliche Aufstehen. Manchmal kann es schon sehr schwierig sein die nötige Disziplin aufzubringen, um zu einer vernünftigen Zeit zum Dienst zu erscheinen.
Hoffnung macht mir die Verwirklichung von Projekten. Sowohl im Ehrenamt als auch im Beruf konnte ich Projekte, trotz großem Widerstand oder Behinderungen verwirklichen. Es ist gut zu sehen, dass sich Hartnäckigkeit auszahlen kann und man selbst Dinge vorantreiben kann.
Als ich klein war, wollte ich sein wie… Schwer zu sagen. Ich glaube ich hatte nie wirklich ein Idol oder Vorbild.
Die Menschheit wird überleben, weil wir mittlerweile extrem anpassungsfähig sind. Selbst
im Falle der größten Klimaveränderungen oder eines erneuten Weltkrieges werden Einige
überleben und mit der Situation umzugehen wissen.
Die Meere und der Klimawandel Auf den Spuren der Ozeanversauerung
Wir leben in einer Welt voller Bewegungen und Veränderungen. Alles um uns herum befindet sich in einem stetigen Fluss. Unser eigenes Leben entwickelt sich genauso weiter, wie es die Weltwirtschaft, Wissenschaft oder internationale Beziehungen tun. Wenn wir uns umsehen, gibt es nichts, was konstant scheint. Doch nun sprechen wir von einem globalen Klimawandel. Einem neuen Wandel. Einem Wandel, den es so noch nie gegeben hat – eine Veränderung, die uns ernsthaft gefährden könnte. Wie kann das sein? Wie kann sich etwas neuerdings verändern, das doch schon immer in Bewegung war? Was ist so neu, so anders?
Zum ersten Mal seit der Zeit vor 2,5 Milliarden Jahren, als Bakterien Sauerstoff in die Atmosphäre abgaben, ist eine einzige Art im Begriff, das Klima seines Heimatplaneten zu verändern. Durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe, in Mengen, die kaum vorstellbar sind, hat es der Mensch vollbracht, Einfluss auf die Atmosphäre, die Ozeane und deren Bewohner zu nehmen. Der im Frühjahr 2007 veröffentlichte Klimabericht der UNO benennt den Menschen als Hauptverursacher für die Veränderungen, denen wir gegenüberstehen und macht den globalen Klimawandel damit auch für die Politik zu einem Ereignis höchster Dringlichkeit.
Leider werden in den heftig geführten Diskussionen die Lücken in den wissenschaftlichen Belegen von einigen Seiten genutzt, um Ursachen und Folgen herunter zu spielen. Und Lücken gibt es noch viele. Veränderungen in den klimatischen Bedingungen unseres Planeten zu prognostizieren, gestaltet sich überaus schwierig, denn letztlich ist ein Verständnis der Atmosphäre, der Biosphäre, der Geosphäre, der Kryosphäre (die Welt des Eises) und deren Interaktionen nötig, um Auswirkungen von erhöhten Kohlendioxid (CO2)-Konzentrationen zu modellieren. Wir sind noch weit davon entfernt, einfach ein paar Daten in einen Computer einzugeben und uns von diesem das Wetter im nächsten Jahr oder gar in 20 Jahren ausrechnen zu lassen. Dennoch werden die Computermodelle jedes Jahr besser. Immer feinere Modelle, immer größere Supercomputer und deren immer länger andauernden Rechenzeiten verdeutlichen uns allerdings zwei wichtige Fakten: Die Veränderungen werden immer deutlicher und es gibt noch sehr viel zu tun.

